
Das an die Kläranlage Innsbruck angeschlossene Kanalnetz zur Entsorgung der Abwässer mit einer Gesamtlänge von ca. 250 km reicht von Grinzens bis Rum und vom Hafelekar bis zum Patscherkofel.
Neben dem Schmutzwasser von ca. 166.000 Einwohnern aus Innsbruck und 14 Umlandgemeinden gelangen auch Industrieabwässer und Niederschlagswasser ins öffentliche Kanalnetz.
Bei Wolkenbrüchen oder Hochwasser kann ein Teil der Wassermenge mittels Steuerung durch modernste Fernwirktechnik im Kanalnetz zwischengespeichert werden.
Die Kanalisationsanlage wird ständig überprüft und gefilmt, die daraus gewonnene Information digital aufbereitet und protokolliert. Dafür setzt die IKB selbstfahrende Farb-Videokameras mit dreh- bzw. schwenkbarem Kopf und eingebauten Scheinwerfern ein.
Die regelmäßige Reinigung erfolgt maschinell mit kombinierten Saug-Spülwägen bei kleinen Profilen und händisch bei großen Leitungen. Überflutungen, Geruchsbelästigungen und Schäden werden damit ausgeschaltet.