





Das Trinkwasserkraftwerk Mühlau versorgt einen Großteil Innsbrucks mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser.
Das Trinkwasserkraftwerk Mühlau wurde in den Jahren 1946 bis 1953 als erstes Trinkwasserkraftwerk dieser Größenordnung in Europa gebaut und am 13. Mai 1953 durch Bundespräsident Dr. Theodor Körner eröffnet. Das Wasser wird in einem 1.663 m langen Stollen gefasst, welcher sich aus drei Querstollen und einem Sammelstollen zusammensetzt. Die durchschnittliche Durchtrittszeit des Wassers duch das Gebirge beträgt ca. 10 Jahre.
Das Wasser wird über einen begehbaren Sammelstollen zum Wasserschloss auf 1.140 m und über zwei Druckrohrleitungen zum Krafthaus geleitet. Dort wandeln zwei Peltonmaschinensätze 44,5 bar Wasserdruck in elektrische Energie um. Anschließend fließt das Wasser fast drucklos in zwei unterirdische Becken, von wo eine Ringrohrleitung einen Großteil Innsbrucks mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser versorgt.
Technische Details Kraftwerk Mühlau
Fallhöhe: | 445,5 m | |||||
max. Wassermenge: | 1.600 l/s | |||||
Turbine: | Pelton | |||||
Einzugsgebiet: | 30 km² | |||||
Leistung: | 6.000 kW |
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Stollenanlage: | Länge: 1.663 m | |||||
| Wurmbachstollen: 160 m | |||||
Klammbachstollen: 285 m | ||||||
| Rumerstollen: 702 m | |||||
| Sammelstollen: 516 m | |||||
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Das Fassungsvermögen der beiden Trinkwasserbehälter beträgt 26.400 m³. Diese Menge entspricht derzeit dem halben Trinkwassertagesbedarf Innsbrucks.
Am Mühlauer Bach gibt es noch ein weiteres Kleinwasserkraftwerk der IKB - Mühlau Werk 2 - und das gemeinsam mit der Fa. Anton Rauch errichtete Kraftwerk Naturstrom Mühau.